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Fachvortrag „Gewalt in queeren Beziehungen – Dynamiken und Anforderungen an das Hilfesystem”

Die KIKO Brandenburg und der Landesverband AndersARTiG laden herzlich zum kostenfreien Fachvortrag „Gewalt in queeren Beziehungen – Dynamiken und Anforderungen an das Hilfesystem“ ein.

 

🗓️ Dienstag, 16.06.2026 – 12 bis 13 Uhr

💬 Christelle Gebhardt (keine Pronomen), Lesbenberatung Berlin / LesMigraS

 

Gewalt in Paarbeziehungen ist ein gesellschaftlich relevantes Problem – auch in queeren Beziehungen. Dennoch wird das Thema in Fachpraxis und Öffentlichkeit häufig noch unzureichend wahrgenommen. Der Vortrag bietet Einführung in Dynamiken und Besonderheiten von Gewalt in queeren Beziehungen und zeigt Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu Gewalt in cis bzw. endo hetero Beziehungen auf. Dabei wird insbesondere auf Mehrfachdiskriminierung und strukturellen Barrieren eingegangen, die zur Gewalt beitragen und den Zugang zum Hilfesystem erschweren können. Aus aktuellen Erkenntnissen der Forschung und Erfahrung aus der queeren Beratung werden Empfehlungen für Fachkräfte des brandenburgischen Hilfesystems abgeleitet.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte, u. a. aus Polizei, Sozialer Arbeit, Beratung, Gesundheitswesen und anderen unterstützenden Berufsgruppen, sowie an alle Interessierten, die ihre Fachkompetenz im Umgang mit Gewalt in queeren Beziehungen erweitern möchten.

Anmeldungen sind bis zum 09. Juni möglich. Senden Sie uns dafür eine E-Mail an kontakt@kiko-brandenburg.de.

Der Zugangslink zur Veranstaltung wird an alle Angemeldeten im Vorfeld der Veranstaltung per Mail versendet.

Geschlechtsspezifische Gewalt meint gewaltvolle Handlungen gegenüber einem Individuum oder einer Gruppe von Indi­viduen aufgrund der Geschlechts­identität. Der Begriff wird benutzt, um zu verdeut­lichen, dass gesellschaftliche Struk­turen das Risiko erhöhen, bestimmte Formen von Gewalt zu erleben. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen, trans, nicht-binäre und intersex Menschen, aber auch Menschen, die bestimmten sozialen Nor­men oder einem binären Geschlechter­verständnis nicht entsprechen.