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Fachvortrag „Femizide in Deutschland – Empirische Erkenntnisse”

Die KIKO Brandenburg lädt herzlich zum kostenfreien Fachvortrag „Femizide in Deutschland – Empirische Erkenntnisse“ ein.

 

🗓️ Montag, 26. Oktober 2026 – 17 bis 18 Uhr

💬 Sabine Patricia Maier, Hochschule Esslingen / Forschungsinstitut tifs e.V. (ehem. Institut für Kriminologie der Universität Tübingen)

 

Geschlechtsbezogene Tötungen von Frauen werden auch als Femizide bezeichnet. Obwohl Femizide in Deutschland ein konstantes Phänomen darstellen, erfahren Sie erst seit wenigen Jahren verstärkte Aufmerksamkeit. Der Vortrag führt in die Thematik ein und gibt einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu Femiziden in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Erkenntnisse zu tödlicher Gewalt im Kontext heterosexueller Paarbeziehungen. Es wird aufgezeigt, wie sich die Gewalt in ein ungleiches Geschlechterverhältnis einbettet und es werden Impulse für Handlungsmöglichkeiten gesetzt.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte, die Schnittstellen zum Thema geschlechtsbezogene und häusliche Gewalt haben, u.a. aus Sozialer Arbeit, Beratungsstellen, Jugendamt, Justiz und Polizei, sowie an alle weiteren Interessierten.

Anmeldungen sind bis zum 18. Oktober möglich. Senden Sie uns dafür eine E-Mail an kontakt@kiko-brandenburg.de.

Der Zugangslink zur Veranstaltung wird an alle Angemeldeten im Vorfeld der Veranstaltung per Mail versendet.

Geschlechtsspezifische Gewalt meint gewaltvolle Handlungen gegenüber einem Individuum oder einer Gruppe von Indi­viduen aufgrund der Geschlechts­identität. Der Begriff wird benutzt, um zu verdeut­lichen, dass gesellschaftliche Struk­turen das Risiko erhöhen, bestimmte Formen von Gewalt zu erleben. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen, trans, nicht-binäre und intersex Menschen, aber auch Menschen, die bestimmten sozialen Nor­men oder einem binären Geschlechter­verständnis nicht entsprechen.