Feministischer Kampftag für wirksamen Gewaltschutz, für echte Gleichstellung und für eine Politik, die Frauen und Kinder konsequent schützt.

Anlässlich des feministischen Kampftags am 8. März fordern das Netzwerk der brandenburgischen Frauenhäuser und die KIKO Brandenburg: Gleichstellung darf kein symbolisches Bekenntnis mehr bleiben. Der 8. März ist ein Startpunkt für konsequentes politisches Handeln. Feministische Errungenschaften und Kämpfe für eine wahre Gleichstellung sind die Basis für einen wirksamen Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt und Gewaltprävention.

Brandenburgs feministisches Zentrum hat einen Namen

Mitten im Herzen der Landeshauptstadt Potsdam ist in den vergangenen zwölf Monaten ein Ort gewachsen, der landesweit Strahlkraft entwickelt hat. Dieser Ort trägt nun einen Namen: *innenRaum – Feminismus im Zentrum.

UN-Weltmädchentag am 11. Oktober 2025: Mädchenarbeit als wichtiger Baustein zur Gewaltprävention und Umsetzung der Istanbul-Konvention

Anlässlich des UN-Weltmädchentags fordern die KIKO Brandenburg und die KuKMA, die Stärkung und weitere Förderung von Mädchenarbeit im Land. Gerade vor dem Hintergrund der Umsetzung der
Istanbul-Konvention, die Brandenburg verpflichtet, Gewalt an Frauen und Mädchen
umfassend vorzubeugen und zu bekämpfen, braucht es eine klare politische und
gesellschaftliche Unterstützung für mädchenspezifische Angebote der
Gewaltprävention.

Geschlechtsspezifische Gewalt meint gewaltvolle Handlungen gegenüber einem Individuum oder einer Gruppe von Indi­viduen aufgrund der Geschlechts­identität. Der Begriff wird benutzt, um zu verdeut­lichen, dass gesellschaftliche Struk­turen das Risiko erhöhen, bestimmte Formen von Gewalt zu erleben. Besonders betroffen sind Frauen und Mädchen, trans, nicht-binäre und intersex Menschen, aber auch Menschen, die bestimmten sozialen Nor­men oder einem binären Geschlechter­verständnis nicht entsprechen.